Zitate
von berühmten Menschen, wichtigen Organisationen, der Bibel
und der Medizin
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last
update:
Wednesday, 21-Mar-2007
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| 21. März
2007 |
"Nicht
mehr passend ist jedoch das Läuten, nur um die Zeit
kundzutun. Jeder hat heute eine Armbanduhr, also brauchen
wir das nicht mehr." |
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Pfarrerin Vera Langner
aus Ober-Ramstadt, Deutschland |
gefunden:
20. Juni 2006 |
"Was
das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen
mag, will ich nicht entscheiden;
den Lebenden ist es abscheulich." |
"Ueberhaupt
wird man finden, jemehr ein Volk Vergnügen an Schellen
oder auch Glöckchen findet,
die ohne Ordnung durcheinander klingen,
desto roher, kindischer oder barbarischer ist es." |
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Georg
Christoph Lichtenberg
siehe auch: Lichtenberg-gesellschaft.de/glocken
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6.
Juli 1999 |
"Von
Seiten des Bistums besteht keine Verpflichtung,
die Kirchenglocken morgens zu läuten...
Noch weniger besteht eine Vorschrift bezüglich des
Zeitpunktes des Glockengeläutes..." |
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Ex-Bischof Ivo Fürer
aus St. Gallen in einem Brief an ein Mitglied der IG Stiller |
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"...Das
Bundesgericht betont die Notwendigkeit einer ungestörten
Nachtruhe, weil tagsüber die Nervenkräfte des
heutigen Menschen stark beansprucht werden.
Es weist darauf hin dass das Bimmeln von Kuhglocken zur
Nachtzeit, d.h. vor allem dann, wenn der Strassenlärm
abgenommen hat, besonders lästig ist..."
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Bundesgericht (BGE
101 II 250.f) |
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Ungefragter kirchlicher Weckdienst
Die Störung der Nachtruhe wird mit der Aufwachreaktion
beurteilt. Da über Aufwachreaktionen aufgrund von
Glockenlärm keine wissenschaftlichen Studien existieren,
wurden bis jetzt Untersuchungen über Fluglärm
beigezogen.
Gemäss BUWAL ist ein Maximalpegel von 60 dB am Ohr
einer schlafenden Person die kritische Schwelle. Eine
Anwendung dieser Praxis auf die Lärmemissionen von
Kirchen ist jedoch fragwürdig, da Fluglärm bezüglich
Impulshaltigkeit und Frequenz nicht dem Glockenlärm
gleich zu stellen ist.
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Fachstelle
Lärmschutz des Kantons Zürich |
3.
Januar 2006 |
"...Die
Annahme des BUWAL, dass 60 dB die gesundheitsschädliche
Grenze für Kirchenglocken sei,
ist wahrscheinlich deutlich zu hoch
und einfach für die Ämter bequem.
Normalerweise sind schärfere Töne mit schnellen
Belastungsspitzen (Glocken sind ein Paradebeispiel dafür)
schon bei geringerem Schalldruck
wegen der Alertreaktionen gefährlich."
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Dr.med. Adrian P. Müller
Facharzt für Innere Medizin FMH
(hat einige Jahre in einem Schlaflabor gearbeitet)
FAMILIENPRAXIS
Dr. Müller
Zugerstrasse 64
8810 Horgen |
20.
Juli 2005 |
«Wir
denken, dass in der heutigen Zeit Armbanduhren, Wecker und
andere Zeitmesser das Ablesen der Uhrzeit ermöglichen
und die akustische Zeitangabe nicht mehr den gleichen Stellenwert
hat wie früher.»
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Stadtpolizei Zürich
(zitiert im Tages Anzeiger
Reportage von
Roger Keller)
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20.
Juli 2005 |
Dem Schutz
der Nachtruhe kommt eine so hohe Bedeutung zu, dass eine
erhebliche Störung schon dann vorliegt,
wenn sie nur wenige (Menschen) betrifft.
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Verwaltungsgericht Zürich
(zitiert im Tages Anzeiger
Reportage von
Roger Keller)
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27.
Juni 2005 |
Lärm
bedeutete bei unseren Vorfahren "Gefahr!" und
ist daher in unseren Genen als ALARM gespeichert.
Deshalb ist aus medizinischer Sicht eine Gewöhnung
an Lärm nicht möglich. |
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Dr. Hans
Göschke,
Aerzte für Umweltschutz, Oberwil
Aefu.ch
(in: SF DRS 1
Gesundheitsmagazin Puls
27. Juni 2005)
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10.
Juni 2005 |
Die Schlafzyklen richten sich nicht nach der Uhrzeit,
sondern nach der Einschlafzeit und dem inneren Rhythmus.
Somit werden im Laufe einer Nacht sicher alle
Schlafstadien
in ähnlichem Ausmass durch das Glockengeläut
gestört.
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Dr. med.
Wolfgang Randelshofer
SCHLAFLABOR BREISGAU
Fachklinik und Ambulanz für Schlafmedizin
79189 Bad Krozingen
Schlaflabor-breisgau.de
Schlaf-test.de
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Die Lärmbekämpfung
der Stadtpolizei Zürich hat kürzlich der evangelischen
Kirchgemeinde Zürich-Altstetten empfohlen, die Viertel-
und Stundenschläge während der
ganzen gesetzlichen Nachtruhe von 22 bis 07 Uhr
auszuschalten. |
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Lärmbekämpfung Stadtpolizei Zürich
Peter Geissberger
044 216 71 66
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gefunden
am
21. Mai 2005 |
"Stille
ist heute als Loch im Lärmteppich definierbar."
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Peter Cerwenka
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"See how nature—trees,
flowers, grass—grows in silence?
See the stars, the moon, and the sun, how they move in silence?
We need silence to be able to touch souls." |
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Mother Teresa |
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Das Glockengeläut
hat als Zeitansage keine "kirchliche Äußerung",
sondern eine Tradition, die ihre Bedeutung angesichts gewandelter
Lebensbedingungen weitgehend verloren hat.
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Bundesverwaltungsgericht
Deutschland |
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"Die
Tiefe des Schlafes, von der die Erholung des Organismus
abhängt, wird durch den Lärm verringert,
auch wenn man nicht aufwacht." (!)
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Laermliga.ch |
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" Der
Lärm schützt uns vor peinlichem Nachdenken,
er zerstreut ängstliche Träume,
er versichert uns, dass wir ja alle zusammen seien
und ein solches Getöse veranlassen,
dass niemand es wagt, uns anzugreifen. (...)
Das, was in Wirklichkeit gefürchtet wird, ist das,
was vom eigenen Inneren kommen könnte, nämlich
all das, was man sich durch Lärm vom Halse gehalten
hat."
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Carl Gustav Jung |
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"...Die
Ohrenärzte sind beunruhigt von der Zunahme
der Gehörschäden bei Arbeitern und Jugendlichen.
Für die schädlichen Wirkungen des Lärms
ist die persönliche Einstellung weitgehend belanglos;
auch wer den Lärm 'nicht hört', wem er seiner
Ueberzeugung nach 'nichts ausmacht', der wird, wie sich
aus Experimenten zeigt, ungünstig beeinflusst..."
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Laermliga.ch |
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"…Eine
ungestörte Nachtruhe ist in Anbetracht
der Anforderungen, die das moderne Leben an die Nervenkräfte
des Menschen stellt, ein erheblich schutzwürdiges
Gut." |
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Bundesgerichtsentscheid
von 1919
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"...Viele
Kirchgemeinden müssen
das musikalische Erlebnis verbessern.
Wenn die Kirchen so läuten, dass die Bewohner
die Fenster schliessen, sind die Glocken zu laut,
und ihr Klang ist unangenehm..."
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Glockenexperte
Matthias Walter in der Zeitschrift 'Sonntag'. |
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"Das Geläut
des Münsters,
ein metallisches Dröhnen, … ein
Lärm, dass man seine eigenen Gedanken nicht mehr hört,
ein Zittern der Luft, ein klangloses Beben,
ein Geräusch, wie wenn man von einem zu hohen Sprungbrett
ins Wasser gesprungen ist,
es macht mich taub, schwindlig, idiotisch."
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Max Frisch in seinem Roman
"Stiller" |
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Laut dem Bundesverwaltungsgericht ist das Glockengeläut
als Zeitansage keine "kirchliche Äußerung",
sondern eine Tradition,
die ihre Bedeutung angesichts gewandelter Lebensbedingungen
weitgehend verloren hat...
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Bundesverwaltungsgericht Deutschland |
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Das Wort Glocke kommt in der Bibel nicht vor.
"Läute dem Herrn und warte auf ihn" suchen
wir darin vergebens.
Wir finden aber:
"Sei stille dem Herrn und warte auf ihn."
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Bibel; Psalm 37,7 |
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"Die grösste
Offenbarung liegt in der Stille." |
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Lao tse |
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Paulus erwähnt
Schellen sogar abschätzig:
„…und hätte ich die Liebe nicht,
so wäre ich eine klingende Schelle.“ |
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Bibel |
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