IG Stiller - www.nachtruhe.info
"...Das Bundesgericht betont die Notwendigkeit einer ungestörten Nachtruhe, weil tagsüber die Nervenkräfte des heutigen Menschen stark beansprucht werden.
Es weist darauf hin dass das Bimmeln von Kuhglocken zur Nachtzeit, d.h. vor allem dann, wenn der Strassenlärm abgenommen hat, besonders lästig ist..."

Bundesgericht, Lausanne
Bundesgericht, Lausanne

Sind Sie im Lärmschutz tätig?

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Kontaktieren Sie uns

Kontakt/Forum
 
Name:          
E-Mail:
(Pflichtfeld; wird nicht veröffentlicht)
         
Eintrag:          
 
Übertragen Sie das Wort in das Eingabefeld:
Schreiben Sie diesen Text in die Box nebenan!  
         
 

Max Imal 24. Mai 2019 - 13:10 
Die IG Stiller hatte damals die quellen zur lärm-folter hier gennant:

http://www.nachtruhe.info/news/folter-glocken-laerm.xhtml

Dr. Rainer Marwedel 13. Mai 2019 - 13:46 
Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Website lese ich den Satz:

»Auch das Mittelalter kennt die Lärmfolter: Opfer wurden an einer Tag und Nacht läutenden Glocke festgeschnallt und dabei in den Wahnsinn getrieben.«

Können Sie mir die Quelle dafür angeben? Ich kommentiere gerade einen Text über den Lärm, in dem auch der Satz steht: »Dante schon sang von der Erfindung eines Teufels. Eine ungeheuere, gräßlich dröhnende Glocke, die Tag und Nacht geläutet wird. An ihren Schallmantel wird das arme Opfer festgeschnallt. Die Schläge der Glocke treffen unaufhörlich sein Ohr, so daß der ganze Körper mitbeben muß, bis schließlich der Wahnsinn dem Gemarterten Erlösung bringt. Das ist das wahrhafte Symbol für den Lärm unseres Menschenalters ...«

Haben Sie diesen Satz referiert oder gibt es ein Buch für diese These?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Rainer Marwedel

http://theodorlessingedition.de/der-antilarm-verein/

Hans Suter 04. April 2019 - 19:09 
Tick – Tack


Kirchturmuhren machen zwar nicht Tick-Tack wie eine Küchenuhr, die nur den Familienmitgliedern die Zeit anzeigt, sondern auch der ganzen weiteren Umgebung des Gotteshauses; sie zeigen akustisch alle Stunden an und lassen die Glocken erschallen und das Tag und Nacht; nicht nur stündlich auch dazwischen. Ein Mal «Büm- bä-bäm» heisst eine Viertelstunde über einer geraden Stunde, – es gibt auch Kirchturmuhren, die bei Viertelstundenansagen nur «Bä-Bäm» machen – Zwei Mal «Büm-bä- bäm, heisst zwei Viertelstunden oder im Volksmund «halbi», drei Mal «Büm-bä-bäm» heisst «Viertelvor»- eins usw. So weiss man immer, wie spät es ist: vor Allem nachts ist das wichtig, weil Kirchenuhren meist nicht beleuchtet sind. Also wenn es nachts zum Beispiel drei Mal «Büm-Bä-Bäm» von der nahe gelegenen Kirche erschallt, weiss ich, es ist viertelvor. Ob viertel vor eins, viertel vor drei oder viertel vor fünf, weiss ich zwar nicht, aber ich kann ja schnell die Nachttischlampe anzünden und auf die Uhr schauen, die liegt nachts immer auf dem Nachttischchen. Die hartgesottenen, die Schwerhörigen oder ganz schlimm, die sich für die nächtliche Zeitangabe aus religiösen oder nostalgischen Gründen stark machen und ob dem «Büm-Bä-Bäm» nicht aufwachen, wissen also nie, wie spät es ist. Geniessen können diese heimatlichen Klänge nur die, die immer Mal wieder aufwachen; möglich ist höchstens, dass die einmal bei einem «Viertelab» nicht erwachen. Die Aufwachenden – nicht zu verwechseln mit den Auferweckten – sind dann meist Atheisten und oder solche, die aus der Kirche ausgetreten sind, was nichts anderes heisst, dass sie für die nächtliche Zeitangaben nichts bezahlen. Kirchensteuer zahlen diejenigen, die wegen ihres Nichtaufwachens, nicht in den Genuss der akustischen Zeitansage kommen.
Tagsüber ist das gerechter, weil zumindest die viertelstundenanzeigenden heimatlichen Klänge oft vom Verkehrslärm zugedeckt werden und man nur noch das Siebenuhr- jeden Tag oder das sonntägliche Läuten das zum Gottesdienst ruft, wahrnehmen kann.
Zum Glück ist es heutzutage möglich sich eine sogenannte Kirchenuhr-App herunterzuladen, um sich so jederzeit – zum Beispiel während der Badeferien in der Türkei – mit Glockenklang die Zeit ansagen zu lassen und zwar nicht nur das «Bäm-Bä-Bäm» seines Wohnortes, sondern auch dasjenige des Heimatortes. Wegen der Religionsfreiheit werden bald auch Muezzinrufe von Minaretten zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Bestimmt rufen so wieder einige Querolanten, Agnostiker, Freidenker und Spassbremser und nicht zuletzt auch Populisten nach einer Kopfhörerpflicht

Hans Suter

Thomas Etter 24. März 2019 - 12:03 
Können Sie mal bitte eine Übericht machen, wann genau die Glocken läuten und warum (diese findet man sowohl hier als auch im Internet vergeblich...)?

Ich gebe Ihnen eine Starthilfe:

Wochentags:
7 Uhr Morgens wie vom Affen gebissenes Glockengeläut um die Menschen zur Arbeit zu treiben?
11 Uhr Infernalisches Gebimmel, während alle auf der Arbeit sitzen und sich fragend zum Fenster rausschauen...
19 Uhr Glockenkonzert weil der Arbeitstag ist zu Ende?

Sonntag:
9.30 Uhr Höllenlärm als Aufruf dazu in die Kirche zu gehen?
11.00 Uhr Festgeläut da die Kirche aus ist?
11.50 Uhr Nochmals ein Konzert zum Mittagessen?

19.00 Uhr Fanfare zum Ende des Wochenendes?



Wolfgang Reuss 17. Oktober 2018 - 01:33 
Und wenn sie nicht gestorben sind (was bei Lärmopfern signifikant wahrscheinlicher ist), dann diskutieren sie heute noch (lösungslos).
Lärm ist gegen die Naturgesetze (ebenso wie so vieles man-made), aber: gegen die Lärmfreunde werden Sie nie ankommen als Einheitsbrei/Mischung; einziger Turnaround via Fraktionierung/Melioration. Darüber schreibe ich seit Jahren in Südostschweiz-Online (googlebar).


 
Seite 
 von 316

 
 
Realisierung: RightSight.ch